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Kurz vorgestellt: Peter Lützkendorf

Nuthumb 20131103 NYC Marathonr ganz kurz zu meiner Person: Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und eine Tochter leben wir in der Nähe von Delitzsch

in Leipzig groß geworden und daher auch Kenner und Befürworter der sächsischen Sprache 😎

Beruf: seit 1993 bei Fa. Bayer / DOW in Bitterfeld angestellt in der Prozessleittechnik, verantwortlich für Elektrotechnik und Instrumentierung

Hobbies: Laufen, ab und an ein Marathon ,Wandern und viel Zeit mit Freunden bei gemeinsamen Reisen verbringen

Seit gut 2 Wochen weiß ich jetzt, dass ich zur NYSE fahre und bin immer noch ganz Baff!

Nach mehr als 5 Jahren bin ich wieder zu Besuch in der Stadt, die niemals schläft!

Das Motto unserer Familie: "All things will be good, don`t worry!" - hat uns letztes Jahr einen wunderbaren Urlaub bei den Kiwis beschert und hilft so manche Hürde im Alltag zu überwinden.

 

 

Eigentlich sind meine Füße schon platt und ein wenig Müdigkeit ist auch eingetreten, aber einen habe ich dann doch noch. Wenn man nicht viel Kohle investieren will (die Stadt ist teuer genug), gibt es auch kostenlose Attraktionen. Diese muss man sich aber erlaufen oder man nimmt das Fahrrad, da stehen mehr als genug von Citybike rum – allerdings nur wenn man eine App runterlädt und Internet unterwegs verfügbar ist. Da ich zu geizig war in eine SIM Karte zu investieren, waren also ca. 22000 Schritte nötig, um noch einmal eine kleine Runde durch die Stadt zu drehen.

phoca thumb l IMG 1638Nachdem man sich vom Hilton auf ein kleineres Hotelzimmer einrichten musste, war die Nacht relativ kurz. Ein Etagenklo mit Dusche direkt neben meinem 9m² Zimmer mit Blick auf eine Mauer haben mich heute bereits 5:00 Uhr munter gemacht.

Da hatte ich dann noch etwas Zeit, meinen Bericht etwas zu erweitern, Schluss endlich ging es dann nach der Büroarbeit auf die Straße. Als gestandener NYC Besucher also gleich in die nächste Bäckerei und ein herzhaftes Frühstück bestellt. Leider bekommt man hier alles nur in Einwegverpackungen, da blutet einem echt da Herz. Mit Nachhaltigkeit hat das hier nix gemein.

Ein kleines Wort noch zum Schluss: Ich möchte mich noch einmal bei Kerstin und Kartsen bedanken, dass ich dieses besondere Ereignis miterleben durfte. Es war kommt sicher im Leben nicht so oft vor, dass man den Jackpot knackt, aber diesmal war es wohl so und ich werde da noch eine ganze Zeit von zehren. Da ich nicht mehr soviel Zeit habe, werde ich mal alle Bilder und Videos sammeln und mich nach meinem Urlaub damit beschäftigen. Ich hoffe, ich habe den Standort Bitterfeld und Sachsen / Sachsen-Anhalt auch würdig vertreten 😊

201900402 NYC 02Bereits 5.00 Uhr klingelte doch sehr früh der Wecker, die Nacht war nicht unbedingt so gut geeignet, um ausgiebig zu schlafen – der Tag der Tage war nun endlich gekommen. Die meisten haben darauf sehr lange darauf gewartet und dafür hart gearbeitet.

Mir persönlich kam es immer noch ein wenig surreal vor – am Freitag war man noch bei letzten Problemen des DOWGep auf der Spur und heute ist man ein Teil des Teams, das in New York an der Börse die Glocke läuten darf – so große Sprünge macht man beruflich glaube ich selten. Aber zurück zum Tag:

thumb IMG 1381Ein wenig Aufregung spielte schon mit als der Lunch zur Begrüßung aller Teilnehmer der NYSE zusammenkamen. Aber diese Sorge war unbegründet. Alle eingeladenen sind nett und freundlich, die meisten kannten sich, da der Großteil aus Midland angereist war. Während des Lunchs begrüßte Jim Fitterling alle Anwesenden noch einmal persönlich, das war für mich persönlich das Highlight des heutigen Tages.

thumb IMG 1464Pünktlich ging es dann um 18:30 Uhr mit dem Shuttlebus zum Trinity Place, nicht weit vom Hotel – man hätte die 500 Meter auch evtl. laufen können. Einige Kollegen haben das auch gemacht. Vorbei ging es dann auch an der berühmten Trinity Church, die etwas altertümlich zwischen den ganzen Wolkenkratzern wirkt.

thumb 20190401 LaufNYCDer Jetlag ist noch allgegenwärtig, daher war die Nacht recht kurz. Gegen 5.00 Uhr Ortszeit konnte ich hier nicht mehr einschlafen.Ich muss mich immer mal noch kneifen, aber es ist tatsächlich so - ich bin mitten in Manhattan. So war es bei dem Lärm nicht ganz so schwer, sich 7.00 Uhr aus dem Bett zu quälen. Gegenüber gestern ist die Stadt wieder zu ihrem Leben erwacht. So kann man hier das Gute mit dem nützlichen verbinden und sich in die Läuferschar einreihen.